Sprachförderung im Kita-Alltag

 

 
 

Dialoge mit Kindern


Warum sind Dialoge mit Kindern so wichtig?


Die dialogische Kommunikation ist für die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten zentral.


  1. Wir teilen unser Wissen in gemeinsamen Gesprächen.
  2. Wir stellen Beziehungen zwischen Ereignissen her und ziehen Vergleiche – dadurch beeinflussen wir die Entwicklung dieser Fähigkeit bei Kindern.
  3. In Gesprächen merken die Kinder ganz automatisch, dass dieselben Phänomene aus     anderen Perspektiven auch anders wahrgenommen werden.


Das Sprechverhalten der Bindungsperson ist der wichtigste Schlüssel zur Entwicklung der

Sprachkompetenz von Kindern. Die Sprachkompetenz der Bindungspersonen hat einen enormen

Einfluss auf die kognitive und emotionale Entwicklung eines  Kindes. 


Deshalb ist die Art, ja, die Qualität der Gespräche, die wir mit Kindern führen, von großer Bedeutung.

 

In den vergangen Jahren haben wir die Fortbildung  „Dialoge im Kita-Alltag“ in vielen Kitas in 

Märkisch-Oderland als Basis durchgeführt. Die Fortführung dieses Moduls beinhaltet eine 

Wiederholung, Vertiefung und Erweiterung der ersten Fortbildung.


  •  Alltagssituationen in Kitas werden als Gesprächsanlässe genutzt (Praktische Übungen)
  • Bedeutung von Dialogen für die kognitive Entwicklung der Kinder wird erläutert
  • PädagogInnen lernen Grundregeln für Dialoge mit Kindern
  • Förderndes, hemmendes Sprachverhalten wird reflektiert
  • Möglichkeiten, Kinder in Gespräche zu verwickeln, werden vorgestellt (Praktische Übungen)
  • PädagogInnen üben den Umgang mit Kinderfragen (Praktische Übungen)
  • Sprachentwicklung der Kinder wird dargestellt (mit Audio-Beispielen)
  • Fragen zu Meilensteinen der Sprachentwicklung werden besprochen
  • Wie gehe ich mit einem Kind um, das in den Meilensteinen „rot ist“?                                              Wie kann ich es unterstützen?    
  • Mit dem Praxismaterial „Hosentaschen-Dialoge“ wird geübt, mit Kindern in anregende        Dialoge zu treten.



Grundregeln im Dialog mit Kindern


- Gehen Sie auf Augenhöhe des Kindes.

- Beziehen Sie sich auf das Interesse des Kindes.

- Spiegeln Sie Verständnis.

- Sprechen Sie von sich und Ihren Erfahrungen.

- Stellen Sie offene Fragen (W-Fragen).

- Lassen Sie dem Kind Zeit.





Buchempfehlungen

  • Damm, A.: Frag mich. Moritz-Verlag, Frankfurt/Main, 2012
  • Damm, A.: Ist 7 zuviel? Moritz-Verlag, Frankfurt/Main, 2013
  • Hanson, P.: Omis Handtasche. Verlag h.f.ullmann, 2011.